Rudi Tröger – Paintings and works on paper 1958–2008

22 January – 06 March

Mit der Ausstellung Rudi Tröger Arbeiten auf Papier 1958-2008 beginnt Schönewald Fine Arts ihren Ausstellungszyklus 2010 zeitgleich mit andern Kollegen aus dem Düsseldorfer Stadtteil Flingern am 22.01.10 von 18.30 – 21.00 Uhr. Rüdi Tröger wurde 1929 in Marktleuthen/Oberfranken geboren und studierte von 1949-57 an der Akademie der bildenden Künste in München, an die er 1967 als Professor für Malerei berufen wurde. Sein Werk umfasst ein ganzes Spektrum künstlerischer Möglichkeiten: Leinwände, Aquarelle, Pastelle, Gouachen und Druckgraphiken. Diese lassen sich wiederum gliedern in Portraits, Landschaftsbilder und Stillleben. Rudi Tröger ist stilistisch ein Einzelgänger und ... „bleibt beim Sehen als Ausgangspunkt seiner Kunst wie dies andere Einzelgänger im 20. Jahrhundert ebenfalls getan haben, z. B. Giorgio Morandi. Aber der Betrachter seiner Bilder wird zum Zeugen eines Sehens,  das der sichtbaren Welt nicht mehr recht habhaft werden kann. Unter den Blicken des Malers lösen sich die Konturen als feste Umgrenzung auf; sie werden durchlässig und oft in mehrere Strichlagen zerfasert.“ (Siegfried Gohr). Oft liegt seine Malerei wie ein zerbrechliches Gespinst von Linien vor dem Motiv und versetzt dieses in Vibration; dabei verdichtet er Farben zu einem regelrechten Flimmern. „Das kann im Auge des Betrachters zweierlei bewirken; nämlich erstens einen Genuss des Ästhetischen, ... , oder zweitens ein sanftes Erschrecken vor der Beharrlichkeit eines Sehens, das sich seiner selbst immer weniger sicher ist und genau das malt“ (Gohr).